Viktor Frankenstein von Herrnbräu
Angelehnt an den Produktionsort heißt dieses Bier wie ein berühmter aber fiktiver Einwohner der Stadt. Aber klingt „Ingolstadt“ wirklich so gruselig? Und welche Empfindungen löst dieses Bier aus?
Informative Kurzrezensionen aktueller Klassiker und zeitloser Neuheiten auf dem Biermarkt. Wir widmen uns dabei sowohl respektablen Standards als auch den jungen Wilden – ganz ohne Vorbehalte aber auch ohne falschen Respekt oder distanzlose Begeisterung.
Angelehnt an den Produktionsort heißt dieses Bier wie ein berühmter aber fiktiver Einwohner der Stadt. Aber klingt „Ingolstadt“ wirklich so gruselig? Und welche Empfindungen löst dieses Bier aus?
Die kleine malerische Stadt am Rande des Harzes kann zwar als „Wiege des Bockbiers“ angesehen werden, hat aber, mal rein geschichtlich gesehen, niemals Bockbier produziert – kann dieser Winterbock trotzdem überregional mithalten?
Athletic Brewing hat sich komplett auf alkoholfreie Biere spezialisiert. Run Wild ist ihr IPA. Golden, fruchtig, bitter. Würde ich sofort wiedertrinken.
Allein der Name ist großartig. Aber dann wird es kompliziert: ein Non-alcoholic Lager, explizit für Sportler
Eine Spezialität aus dem Kalea Bier-Adventskalender: Jedes Jahr enthält der Adventskalender des österreichischen Bier-Vertriebs exklusiv Biere des Projekts Perlenzauber. In 2025 lernten wir das Kellerpils kennen – eine exklusive Bekanntschaft?
Hier kommt das Speedway von der Alesmith Brewing Company – ein alkoholfreies Stout mit Kaffee.
Für ihr Urtyp im verbraucherfreundlichen 30er Kasten ist die Dithmarscher Brauerei seit Langem weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt. Da liegt es nahe, für’s eigene Bockbier gleich einen „Urbock“ aufzulegen – hat der das Zeug zum Klassiker?
Thornbridge kommt mit Green Mountain: Ein alkoholfreies Hazy Session IPA, das tatsächlich ein Bier ist. Nicht nur ein Getränk mit Bier-Ambitionen. Eine runde Sache.
Aus dem Adventskalender von Beyond Beer kommt Mikkelers unentschlossenes Abenteuer: Limbo ist halb Bier, halb Wein – und irgendwie beides und nichts davon.
To Øl versucht es mit Implosion: Ein alkoholfreies Bier mit Himbeere und Holunder. Knallrot wie eine Limo. Die Frage ist nur: Braucht man das?
Hellers Brauhaus ist im Kölner Studentenviertel angesiedelt, das den Namen eines berühmten Pariser Viertels verballhornt zu „Kwartier Latäng“ in typisch kölscher Art – ist dieses Kölsch auch so typisch?
Unter dem Begriff „Festbier“ sammeln sich Angehörige einer eher unscharf definierten Bierkategorie. Nach Ansicht der Störtebeker Brauerei waren dies historisch Lagerbiere, die aus dem Märzen hervorgegangen sind – ist dies trotzem ein Bier für alle Tage?