Der Biermarkt hat es seit ein paar Jahren schwer. Die Gründe sind vielfältig, aber der geänderte Geschmack der Verbraucher und die Erwartungen einer nachwachsenden Generation an „ihr Bier“ sind hier entscheidend für alte Marken und oft Grundlage neuer Ideen. In der sehr lebendigen Berliner Bier-Szene, die von zahlreichen kleineren und größeren Craftern im letzten Jahrzehnt kräftig aufgemischt wurde, haben es insbesondere die traditionsreichen Brauereien schwer, sich neues Publikum zu erschliessen.

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Mit der Berliner Kindl Brauerei und der Schultheiss Brauerei kamen in den 90er Jahren zwei Berliner Originale zusammen, die seit jeher insbesondere durch ihre ikonischen Logos bekannt sind: der durstige Beamte und der „Goldjunge“ im Humpen. Während Schultheiss als einziges Produkt ein Pilsener produziert, ist die Marke Berliner Kindl vielfältiger, aber letztlich vor allem für ihre Berliner Weisse bekannt.

Mit der gemeinsamen Marke Berliner sprechen die beiden Oldies junges Publikum an um diesem bei den Lieblingsbeschäftigungen „Chillen“ und „Cornern“ die passende Pulle an die Hand zu geben. Wie das Info-Portal Getränke News berichtet, legt die Marke nun ein spezielles mildes und helles Lager auf, das sich mit 4,8% und zurückhaltender Hopfung an solche Kunden richten soll, für die ein herbes Pils nicht in Frage kommt.
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