Urtyp von der Dithmarscher Brauerei

Die kleine Privatbrauerei ist für ihr „Beugelbuddelbeer“ bekannt, aber auch mit ihrem Urtyp ist man weit über die Grenzen Dithmarschens hinaus vertraut, denn die handlichen Knollen in ihrem verbraucherfreundlichen 30er Kasten werden allein aufgrund des attraktiven Preises gern genommen – hat das auch etwas mit dem Geschmack zu tun?

Was ist das eigentlich, ein „Urtyp“? Wenn man sich durch die diversen Quellen recherchiert, verfestigt sich irgendwann der Eindruck, dass es sich um eine Pilsener-Variante handeln müsste. Aber die produziert die kleine Privatbrauerei aus der Südermarsch doch schon – nämlich in Form des berühmten Beugelbuddelbeer.

Vom Pilsener unterschiedet das Urtyp der Hauch mehr Alkoholgehalt und ein paar kräftige Brisen Malz. Und diese prägen letztlich auch den Trinkgenuss, denn im Dithmarscher Urtyp geht es relativ un-norddeutsch malzig richtig ab. Von der anfänglichen Muffigkeit über eine herzhafte Brotigkeit bis hin zum fast honigsüßen Ende zeigt das Malz hier, was es kann.

Andererseits kann Malz eigentlich deutich mehr und als betont nicht-hopfiges Bier bleibt das Urtyp dann doch insgesamt etwas blass. Allerdings ist dieses Produkt preislich extrem attraktiv und die handliche Knollen-Form hat ja auch ihre Fans – unter anderem uns. Also: eien hellgebe Alternative zum herben Nordischen und für den Deichspaziergang mit der Nase im Küstenwind der ideale Begleiter.

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