Seit dem frühen elften Jahrhundert braut man im Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch zwischen Regensburg und Ingolstadt Bier. Die hier ansässige Benediktinerabtei ist allerdings seit den 1970er Jahren selbst nicht mehr in den Herstellungsprozess eingebunden.

Kloster Weltenburg, Bild S. Oemisch, Quelle Wikimedia Commons , https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en
Auch in modernen Zeiten kann die Brauerei offensichtlich hervorragend mithalten, wie sich bei den World Beer Awards 2025 in Berlin zeigte. Hier wurde das Weltenburger Kloster Hell am 10. Juni als Deutschlands bestes Helles ausgezeichnet.
Im Januar 2026 berichtet nun der SPIEGEL, dass der Betreiber der Weltenburger Brauerei, die Regensburger Bischofshofer Brauerei, verkauft wird. Infolgedessen übernimmt die Brauerei Schneider auch die Braustätte in Weltenburg zum 1. Januar 2027. Die insbesondere für ihr Weißbier bekannte Münchner Brauerei schließt dann zwar den Standort in Regensburg, plant aber, alle 21 Arbeitsplätze im Kloster am Fluss zu erhalten.
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